07.05.2018 / Artikel / Umwelt und Energie / , ,

Denkpause zum kantonalen Energiegesetz

Wir haben die Wahl: Versorgungssicherheit, Klimaschutz und Sparen bei den Energiekosten oder Unterstützung von Ölmultis und korrupten Regierungen.

Auch die Solothurner Bevölkerung hat am 21. Mai 2017 JA gesagt zur nationalen Energiestrategie 2050. Mit dem angepassten kantonalen Energiegesetz soll dieser Volksentscheid jetzt umgesetzt werden. Energieeffizienz steigern und der Bezug von Energie aus erneuerbaren Quellen dient nicht nur dem Klima und der Umwelt. Gut isolierte Häuser und moderne Heizsysteme führen zu Einsparungen für Mieter und Hausbesitzer: bei den Heizkosten, beim Warmwasser und beim Stromverbrauch. Beim Ersatz von Heizungen oder Gebäudeisolationen darf nur der wertvermehrende Anteil an MieterInnen weiter gegeben werden, mit energietechnischen Sanierungen können aber die Nebenkosten massiv gesenkt werden, was den Mietern wieder zu Gute kommt!

Mehr als 75% der Solothurner Gebäude werden heute mit fossilen Brennstoffen beheizt. Jährlich fliessen so über 200 Millionen Schweizer Franken ins Ausland. Das sind mehr als 700 Franken pro Kopf und Jahr. Mit der Umsetzung des Energiegesetzes reduzieren wir unsere Abhängigkeit vom Ausland und sorgen für Versorgungssicherheit. Weg vom Öl und Gas aus dem Ausland und hin zu einheimischer Energie. Wir kennen die Chancen einheimischer, erneuerbarer Energie – nutzen wir sie jetzt! Nicht nur für uns, sondern vor allem auch für unsere Kinder und Enkelkinder. Und nicht zu vernachlässigen: Das Energiegesetz wird zu Investitionen führen, womit insbesondere das lokale Gewerbe mit Aufträgen rechnen kann.

Im Interesse unserer Umwelt, des lokalen Gewerbes und der kommenden Generationen: Legen wir am 10. Juni ein JA in die Urne.

Kontakt