12.11.2017 / Kantonsrat / /

Die ersten Eindrücke von Kuno Gasser im Kantonsrat

Nach vier Jahren als Gemeinderat und 18 Jahren als Gemeindepräsident war es für mich an der Zeit, eine neue Herausforderung zu suchen. Daher war ich äusserst gespannt darauf, was mich im Kantonsrat erwarten würde. Vieles ist wirklich total neu, bei anderen Sachen hilft mir meine langjährige politische Erfahrung.

Dass ich in der Bildungskommission landen würde, hätte ich mir nicht träumen lassen. Aber als Neuling hat man bekanntlich überall seine Sporen abzuverdienen. Erstaunt hat mich, dass ich als einziger Schwarzbube in dieser Kommission sitze. Die anderen Vertreter aus dem Dorneck-Thierstein wollen offensichtlich dem Regierungsrat aus dem Schwarzbubenland nicht auf die Füsse treten müssen …

Den Zusammenhalt in der Fraktion erlebe ich bisher als sehr positiv. Man bemüht sich, die Freiheit jedes Einzelnen zu respektieren und trotzdem ein einheitliches Auftreten anzustreben. Den Ratsbetrieb als solches empfinde ich zeitweise als nicht sehr effizent. Zuviel wird wiederholt, ohne eine neue Ansicht ins Spiel zu bringen. Da sind unsere Fraktionssitzungen schon spannender. Dort wird «Klartext» geredet!

Ich hoffe, dass ich nach der unvermeidlichen Einarbeitungsphase meine Dossiers gut in den Griff bekomme und meine Ansichten in Zukunft sowohl in der Fraktion als auch in der Kommission einbringen kann. Als Vertreter aus dem nördlichen Kantonsteil habe ich halt oft eine andere Sichtweise als die Kantonsrätinnen und Kantonsräte vom Jurasüdfuss.

Beitrag von Kuno Gasser, Nunningen im neusten «CVP Persönlich» unter der Rubrik «Die ersten Eindrücke unserer Neuen im Kantonsrat»