09.05.2017 / Artikel / Umwelt und Energie / , ,

Auch in Zukunft warm duschen

Die Gegner des Energiegesetzes haben eine beispiellose Angstkampagne losgetreten. Kalte Duschen, enorm gestiegene Heiz- und Stromkosten sowie eine erhöhte Auslandabhängigkeit sollen uns davon abhalten, diesem Gesetz zuzustimmen.

Die Schweiz hat kein Uran. Wenn das Ausland will, stehen unsere AKW’s still. Das Argument der Auslandabhängigkeit zieht nicht. Die Endlagerung der radioaktiven Abfälle ist seit Jahrzehnten ungelöst.

In der Schweiz gibt es jede Menge Ökonomie- und Industriegebäude, die dank Fotovoltaik- und Solaranlagen Strom und Warmwasser produzieren könnten. Dank unseren Pumpspeicherwerken haben wir in der Schweiz die Möglichkeit, Sonnenenergie zu speichern. Innert kurzer Zeit können diese Wasserkraftwerke ans Netz gehen und Stromlücken füllen.

56 % des Stroms der Schweiz stammen heute aus Wasserkraftwerken. Die Energiestrategie stärkt diese saubere Energiequelle und fördert die Investitionen in die umweltgerechte Erneuerung. Davon profitiert auch die Wirtschaft. Der Ausstieg aus der Atomenergie erfolgt schrittweise, die Versorgungssicherheit wird nicht fahrlässig aufs Spiel gesetzt.

Die Energiestrategie 2050 ist ein ausgewogener Kompromiss, welcher die Schweizer Energieproduktion stärkt. Bei einem Nein müssten wohl neue Kernkraftwerke geplant werden. Ein Ja am 21. Mai ist ein mutiger aber wichtiger Schritt für eine nachhaltige Schweiz.

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