02.06.2016 / Medienmitteilung / Finanzen und Steuern / ,

Roland Heim am Frühlingstreffen 2016 der CVP Dorneck-Thierstein

Roland Heim: Kanton soll für Unternehmen attraktiv bleiben

Himmelried. Jeweils im Frühling treffen sich die aktiven und ehemaligen Behördenmitglieder der CVP Dorneck-Thierstein zum traditionellen Frühjahrstreffen. In diesem Jahr stand der Besuch in der Braustube zum Pflug der Kleinbrauerei Chastelbach in Himmelried auf dem Programm. Beim Apéro wurde das Sortiment der Chastelbach-Biere degustiert während der Braumeister und Wirt Gilbert Oberson seinen Betrieb vorstellte.

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Der politische Teil des Abends bestritt Regierungsrat Roland Heim. Im ersten Teil des Referates erläuterte er den aufwändigen Budgetierungsprozess des Kantons sowie die finanzielle Steuerung.

Im zweiten Teil ging der Vorsteher des Finanzdepartements auf die Unternehmenssteuerreform III ein, die für den Kanton eine grosse Herausforderung darstellt. Das Steuerprivileg für Holdinggesellschaften wird aufgehoben, so will es die OECD-Richtlinie. Im Gegenzug können Patente und Lizenzen separat zu einem tieferen Satz besteuert werden, man redet von einer „Lizenzbox“. Zur Wahrung der steuerlichen Attraktivität planen einige Kantone eine generelle Steuersenkung für alle juristischen Personen. Diesem Trend kann sich der Kanton Solothurn nicht entziehen, denn sonst besteht die Gefahr der Sitzverlegung. Roland Heim ist gewillt, die steuerliche Attraktivität für die Unternehmen zu gewährleisten. Dazu sucht er den Dialog mit der Wirtschaft. Auch die Gemeinden mit einem hohen Anteil an juristischen Personen sind von der Reform betroffen – hier dürften die Steuereinnahmen ebenfalls zurückgehen. Obwohl die Lage der Kantonsfinanzen angespannt bleibt, verbrachten die CVP-Vertreterinnen und Vertreter einen gemütlichen Abend in Himmelried.

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