01.03.2015 / Artikel / Familie /

Familien fördern lohnt sich

Leserbrief von Micha Obrecht, Amteipräsident

Am 8. März stimmen wir über die Steuerbefreiung der Kinder- und Ausbildungszulagen ab. In der Schweiz werden von den Arbeitgebern jährlich Kinder- und Ausbildungszulagen im Umfang von rund 5 Milliarden Franken ausbezahlt. Eine Milliarde davon fliesst durch die Taschen der Familien in Form von Steuergeldern direkt zum Staat.

In den letzten Jahren sind die Löhne in der Schweiz kaum gestiegen. Gerade die Familien des Mittelstandes werden durch Krankenkassenprämien, Steuern, Wohnkosten und Versicherungen stark belastet. Grösse Sprünge liegen da nicht mehr drin.

Die Milliarde, die nicht mehr direkt an den Staat fliesst, landet nicht auf der hohen Kante. Der grösste Teil davon wird für den Konsum ausgegeben. Dadurch wird die Wirtschaft angekurbelt, die Gewinne steigen – ein Teil davon fliesst als Steuern an den Staat. Kein Familienmodell wird durch diese Vorlage benachteiligt. Für die Umsetzung dieser Initiative müssen Bund und Kantone keinen einzigen Beamten anstellen, im Gegensatz zu den Familienförderungsprogrammen der Initiativgegner.

Es war noch nie so einfach, Familien gezielt und ohne grossen Zusatzaufwand zu fördern. Stimmen Sie am 8. März ja zur Steuerbefreiung der Kinder- und Ausbildungszulagen.

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