17.05.2014 / Medienmitteilung / Wirtschaft und Verkehr /

Roland Fürst hat sich gut eingearbeitet

Bericht von Micha Obrecht.

Hochwald. Hoher Besuch am jährlichen Treffen der aktiven und ehemaligen Behördenmitglieder der CVP Dorneck-Thierstein in Hochwald: Regierungsrat Roland Fürst stellt sein Departement anhand von Publikumsfragen vor.

Jedes Jahr im Frühling treffen sich ehemalige und aktive CVP-Behördenmitglieder aus Gemeinden und Kanton zu einem geselligen Nachtessen und einem Beitrag aus der Politik. Regierungsrat Roland Fürst stellte seinen Verantwortungsbereich anhand von Publikumsfragen mit konkreten Beispielen vor. Im Strassenbau stehen die Umfahrungen Olten und Solothurn vor der Vollendung. Danach wird der Fokus vermehrt auf den Unterhalt gelegt. Für die Werterhaltung der Kantonsstrassen sind jährlich 50 Millionen Franken notwendig. Wegen den immer kleineren Hubräumen der Fahrzeuge und dem rückläufigen Treibstoffverbrauch gerät der Strassenbaufonds in eine Unterdeckung, hier wird nach Lösungen gesucht. Bei den Gebäuden konnte Fürst in der vergangenen Woche die Schlüssel für die neue Justizvollzugsanstalt übergeben. Es sei kein Luxusbau, die Zellen sind etwa so gross wie ein Parkplatz. Weitere Grossprojekte sind der Neubau des Bürgerspitals in Solothurn sowie die Kantonsschule in Olten.

Baudirektor Roland Fürst in Hochwald

Baudirektor Roland Fürst in Hochwald

Anhand einer Publikumsfrage gab Fürst Auskunft über die Nutzung der Windkraft. Im Richtplan hat der Kanton Solothurn Zonen für Windturbinen ausgeschieden. Auf dem Blauenkamm sieht der Kanton Solothurn keine Zone für die Erzeugung von Windenergie vor. Das Baudepartement ist auch durch das neue Raumplanungsgesetz gefordert. Bauland darf nur für den Bedarf von 15 Jahren eingezont werden, Vergrösserungen der Bauzonen sind nur möglich, wenn ein anderer Kanton auszont. Ein weiteres wichtiges Thema ist die Altlastenbeseitigung. In fast allen Gemeinden bestehen noch alte Deponien und weitere mit Altlasten vergiftete Böden. Falls die Verursachen nicht mehr zur Verantwortung gezogen werden können, bezahlt schlussendlich der Kanton für die Sanierung. Roland Fürst ist zwar erst seit neun Monaten im Amt, bei den kniffligen Fragen bewies er bereits eine grosse Dossiersicherheit. Mit interessanten Erkenntnissen aus Solothurn konnten die Teilnehmenden das feine Nachtessen geniessen, welches von der alt Kantonsrätin Marlene Vögtli und vom Kantonsrat Bruno Vögtli auf die Teller gezaubert wurde.